Ein kleiner Blick über den Tellerrand: Hurrikan Teil 2

Im heutigen Post stellen wir uns die Frage „Was ist ein Hurrikan und wie entsteht ein solcher?“

Was ist ein Hurrikan?

Der Begriff „Hurrikan“ stammt von dem Wort „Huracán“ ab, welches in den Taíno- und Maya- Sprachen für „Gott des Windes“ steht. Ein Hurrikan ist ein starker tropischer Wirbelsturm, welcher einen Durchmesser von rund 500 Kilometern hat und bis zu 15 Kilometer hoch in die Atmosphäre reicht. Solche Wirbelstürme entstehen meistens in den Tropen bzw. Subtropen und sind Tiefdruckgebiete mit einer Drehbewegung um das Zentrum mit dem geringsten Luftdruck. Diese Rotation verläuft auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn. Ein kleiner Blick über den Tellerrand: Hurrikan Teil 2 weiterlesen

Ein Blick übern Tellerrand: Hurrikan Teil 1

Ein kleiner Blick über den Tellerrand lohnt sich immer. Oft wird unser Wetter in Europa von Tief- bzw. Hochdruckgebieten über dem Atlantik beeinflusst.

1
Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/

Aktuell gibt es auch wieder nicht ganz uninteressante Entwicklungen:
Zwar neigt sich die atlantische Hurrikansaison dem Ende entgegen, aber es gibt immer noch Aktivitäten, wie man auf dem folgenden Bild des National Hurricane Center (kurz: NHC) des amerikanischen Wetterdienstes erkennen kann:

Ein Blick übern Tellerrand: Hurrikan Teil 1 weiterlesen

WARNLAGEBERICHT für Deutschland (Wochenende 16.09 – 18.09.2016)

schilderd

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 16.09.2016, 21:00 Uhr

Anfangs örtlich teils kräftige Gewitter. In Bayern und im östlichen Baden-Württemberg einsetzender ergiebiger Dauerregen (Unwetter), bis in den Sonntag hinein andauernd.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Samstag, 17.09.2016, 21:00 Uhr:
WARNLAGEBERICHT für Deutschland (Wochenende 16.09 – 18.09.2016) weiterlesen

Tagesthema: Der Geruch des Regens

rain-1480392_1920
Geruch des Regens
Die ersten Regentropfen nach einer langen Trockenphase … und dann dieser typische Geruch. Wie es zu diesem ganz speziellen Geruch kommt, erfährt man im heutigen Tagesthema.

Mit nur kurzen Unterbrechungen macht der Sommer in Deutschland in diesen Wochen seinem Namen nochmal alle Ehre, wenngleich er meteorologisch seit dem ersten September bereits Geschichte ist. Das sommerliche Feeling äußerte sich nicht nur mit Sonnenschein und Wärme, sondern auch durch fehlenden Niederschlag. Als nun am Sonntag die ersten Regentropfen seit längerer Zeit fielen, hatte man mancherorts wieder diesen typischen und allseits bekannten Geruch in der Nase. „Es riecht nach Regen“, hört man dann die Leute häufiger sagen.

Aber wie kann es sein, dass Regen riecht? Wasser ist doch in der Regel geruchslos. Geht man dieser Frage auf den Grund, stößt man auf den Begriff „Petrichor“ und die Arbeit zweier australischer Forscher, die bereits mehr als 50 Jahre alt ist. I.J. Bear und R.G. Thomas haben darüber im Magazin „Nature“ im Jahre 1964 geschrieben und diesem typischen Geruch den Namen gegeben. „Petrichor“ leitet sich von den beiden Wörtern „petros“ (griech.: Stein) und „Ichor“ (griech.: die Flüssigkeit in den Adern der griechischen Götter) ab.
Tagesthema: Der Geruch des Regens weiterlesen

WARNLAGEBERICHT für Deutschland, am Sonntag, 04.09.2016

SchilderD

 

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 04.09.2016, 11:00 Uhr

Gebietsweise starke Böen. Auf exponierten Bergen Sturmböen. Im Tagesverlauf einzelne Gewitter, teils mit Sturmböen und Starkregen.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Montag, 05.09.2016, 11:00 Uhr:

Die Kaltfront eines an der dänischen Grenze ostwärts ziehenden Tiefs erreicht den Nordwesten und zieht bis Tagesende in den Südosten. Dabei wird die im Südosten anfangs noch liegende sehr warme Luft durch kühlere Meeresluft ersetzt. Heute zieht eine Kaltfront mit schauerartigen Regenfällen von Nordwestdeutschland südostwärts und erreicht bis zum Abend Südbayern. Dabei kann es auch Gewitter geben, die mit kleinkörnigem Hagel, Starkregen und mit Sturmböen, ganz vereinzelt auch mit schweren Sturmböen einhergehen können. Im Norden und Westen lassen die Regenfälle im Tagesverlauf rasch wieder nach, gefolgt von einzelnen Schauern und Gewittern, die ebenfalls von stürmischen Böen oder Sturmböen begleitet werden können. Abseits davon gibt es in Nordwestdeutschland starke, auf den Bergen stürmische Böen. Vor allem im Westen, in der Mitte und im Süden kann es auch außerhalb der Gewitter starke, in freien Lagen stürmische Böen aus West geben, in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge Sturmböen, auf exponierten Gipfeln schwere Sturmböen. In der Nacht zum Montag gibt es weitere Schauer, vereinzelt auch kurze Gewitter mit starken bis stürmischen Böen, die meisten voraussichtlich im Nordwesten sowie in den mittleren Landesteilen. Südlich der Donau regnet es teilweise für längere Zeit, wobei es an den Alpen gebietsweise Dauerregen mit mehr als 25 mm in 12 Stunden geben kann. Der Wind schwächt sich allmählich wieder ab, vor allem im Bergland gibt es aber noch starke bis stürmische Böen, auf exponierten Gipfeln, vor allem der Alpen, Sturmböen aus West bis Nordwest.

WARNLAGEBERICHT für Deutschland, am Sonntag, 04.09.2016 weiterlesen