WARNLAGEBERICHT für Deutschland, 13.05.2016

SchilderD

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 13.05.2016, 00:32 Uhr

Süden gebietsweise anhaltender schauerartig verstärkter und zum Teil ergiebiger Dauerregen. Im Osten einzelne Gewitter mit Windböen. Im Tagesverlauf in der Mitte und im Süden teils kräftige Gewitter, im Nordwesten Windböen.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Samstag, 14.05.2016, 21:00 Uhr:

Die Südhälfte von Deutschland liegt im Einflussbereich einer Tiefdruckrinne, in der feuchtwarme Luftmassen für wechselhaftes Wetter sorgen. Diese bringen im Süden Dauerregen. Zum Wochenende greifen Tiefausläufer von Norden auf ganz Deutschland über und gestalten das Pfingstwetter unbeständig. Dabei gelangen deutlich kühlere Luftmassen in das Vorhersagegebiet. WARNLAGEBERICHT für Deutschland, 13.05.2016 weiterlesen

WARNLAGEBERICHT für Montag, 08.02.2016

SchilderD

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst

am Sonntag, 07.02.2016, 19:30 Uhr

In den kommenden Nacht von Nordwesten und Westen her windig, später stürmisch. Am Montag Sturmlage! An den Alpen etwas Neuschnee.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Montag, 08.02.2016, 16:00 Uhr:

Die Kaltfront eines Sturmtiefs bei Schottland überquert die osthälfte Deutschland ostwärts. Dabei wird die milde Meeresluft durch etwas frischere Meeresluft ersetzt. Dabei fällt lediglich im Nordosten sowie in Alpennähe noch etwas Regen, an den Alpen sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 1000 m. Der Wind hat sich vorübergehend insgesamt abgeschwächt und weht vor allem an der Nordsee und auf den Bergen noch stark böig. Mit Annäherung des Frontensystems eines neuen Schottland erreichenden Orkantiefs nimmt der südliche bis südwestliche Wind vor allem in der zweiten Nachthälfte von Westen her deutlich zu, womit morgens in der gesamten Nordwesthälfte Deutschlands verbreitet mit starken bis stürmischen Böen der Stärke 7 bis 8 oder auch 9 zu rechnen ist, im höheren Bergland später auch zu schweren Sturmböen Bft 10. Am Montag dehnt sich das Sturmfeld weiter ostwärts aus. Zeitweise fällt schauerartiger Regen. Der Südwestwind legt weiter zu. Mit Ausnahme des äußersten Südostens kommt es zu teils stürmischen Böen oder zu Sturmböen. Vorübergehend sind auch in tiefen Lagen, vor allem im Westen und Nordwesten in Verbindung mit Schauern schwere Sturmböen um 90 km/h möglich. Im höheren Bergland treten teils orkanartige Böen, auf exponierten Gipfeln Orkanböen auf. Dazu kommt es insbesondere nachmittags und abends von Westen her örtlich zu kurzen Gewittern, teilweise mit Graupel. In der Nacht zu Dienstag hält die Sturmlage zunächst großenteils noch an, später schwächt sich der Wind dann von Südwesten her ab.

Warnung vor Wind-/Sturmböen: Im Laufe der Nacht zu Montag von Westen und Nordwesten her stark bis stürmisch auffrischender südlicher bis südwestlicher Wind, am Tage ost- und südostwärts ausgreifend. Dabei zunächst im Westen und Nordwesten, später mit Ausnahme des Südostens auch in den anderen Gebieten stürmische Böen oder Sturmböen der Stärke 8 bis 9 Bft. Auf den Bergen schwere Sturmböen, auf exponierten Gipfeln auch orkanartige Böen oder Orkanböen der Stärke 11 bis 12. In Verbindung mit Schauern oder kurzen Gewittern im Westen und Nordwesten auch in tiefen Lagen vereinzelt schwere Sturmböen möglich. Warnung vor leichtem Schneefall: An den Alpen in Lagen oberhalb von 1000 m leichter Schneefall bis 5 m, in Staulagen bis 10 cm. Warnung vor Frost und Glätte: In Ostbayern sowie am Alpenrand örtlich Frost bis -2 Grad und Glätte durch Überfrieren oder etwas Schnee.

Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 07.02.2016, 21:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Michael Goethel

 

Unwetterartige Glatteislage am 22./23.01.2016

Karte-2015

Gültig von: 22.01.2016 18 MESZ bis 23.01.2016 12 MESZ Herausgegeben am: 22.01.2016 15 MESZ
Forecaster: Marcel Herber

Warnsituation:
Ab den Abendstunden aus Westen erste Schneefall, später dann Übergang zu Regen. Aufgrund meist noch gefrorener Böden kommt es hierbei zu gefrierendem Regen.

Synoptische Übersicht:
Bis heute Mittag dominiert noch Hochdruckgebiet CORNELIUS das Wettergeschehen über Mitteleuropa. Gegen Abend greift dann das Frontensystem eines atlantischen Tiefausläufers in das Wettergeschehen ein.

Diskussion:
Gegen 18 Uhr erreicht die Warmfront bereits den Westen. Im Ruhrgebiet fällt der Niederschlag durchweg als Regen oder Schneeregen. In den Gebieten westlich des Rheins sowie an der Nordsee kommt es zuerst zu Schneefällen, die jedoch schnell in gefrierenden Regen übergehen dürften. Da die Front recht schnell nach Osten voran kommt, ist ab etwa 22 Uhr in einer Linie von Schleswig Holstein über Niedersachsen, Hessen bis ins südliche Baden-Württemberg mit gefährlicher Glätte, anfangs durch Schneefall, später durch gefrierenden Regen zu rechnen. In der 2. Nachthälfte sind dann besonders die mittleren und östlichen Landesteile betroffen. Gegen 4 Uhr liegt die Front etwa auf einer Linie Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern. Am Vormittag fallen dann im Osten die Niederschläge überwiegend als Schnee. Fraglich ist bei der anstehenden Glatteislage, wie schnell die Niederschläge im Westen/Mitte von Schneefall in gefrierenden Regen übergehen.

WARNLAGEBERICHT für Deutschland 14.01 – 15.01.2016

SchilderD (1)

METE_RGB_wwwCeur1500m_aktuell_m00h (1)

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Donnerstag, 14.01.2016, 21:11 Uhr

Verbreitet Niederschläge, vielfach Schnee und Glätte. Im Bergland Schneeverwehungen.
Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Freitag, 15.01.2016, 21:00 Uhr:

Die Zufuhr feuchtkalter Meeresluft setzt sich fort. Dabei zieht ein Tiefdruckgebiet von den Niederlanden über NRW und Nordhessen Richtung Sachsen. In Teilen der Mittelgebirge bringt es kräftigen Neuschnee und Verwehungen. Nachfolgend verstärkt sich die Zufuhr kälterer Luftmassen noch. In der Nacht zum Freitag erreichen die Schneefälle den Nordosten des Landes. Nur im Westen und Südwesten fällt in tiefen Lagen teilweise Regen oder Schneeregen. Bis ins Flachland muss mit Glätte durch Neuschnee von 1 bis 10 cm oder Schneematsch, bei Temperaturen um oder etwas unter dem Gefrierpunkt zum Teil auch mit gefrierender Nässe gerechnet werden. Im westlichen Mittelgebirgsraum kann es punktuell etwas stärker schneien. Dabei sind in einigen Staulagen Neuschneemengen von 15 cm in 12 Stunden möglich. Während es im Norden – abgesehen von Böen der Stärke 7 Bft WARNLAGEBERICHT für Deutschland 14.01 – 15.01.2016 weiterlesen

WARNLAGEBERICHT für Deutschland

SchilderD
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 10.01.2016, 22:17 Uhr

In einigen Berglagen Sturmböen. Im äußersten Südwesten Dauerregen. Im Nordosten erneut aufkommender Glatteisregen.
Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Montag, 11.01.2016, 21:00 Uhr:

Ein Tief über Schottland lenkt recht milde Luft heran. Tiefausläufer sorgen für wechselhaftes Wetter. In der Nacht weitet sich der Regen rasch weiter nordostwärts aus. Dabei kann es im Nordosten erneut Glatteisregen geben, teilweise geht der Regen dort auch in Schnee über. Ansonsten sinkt die Schneefallgrenze allmählich auf 700 m im Harz und knapp über 1000 m an den Alpen bzw. im Südschwarzwald. Oberhalb davon fallen 3 bis 10 cm, am Alpenrand bis 15 cm Neuschnee. Vom Südschwarzwald bis ins Oberallgäu gibt es vor allem in Staulagen Dauerregen mit Mengen über 30 mm in 24 Stunden. Im Westen kann es in der ersten Nachthälfte auch einzelne kurze Gewitter geben. Später ist es dort meist trocken. Teilweise lockern die Wolken auf und vor allem im Bergland kann es stellenweise Glätte durch Überfrieren geben. Auf Berggipfeln gibt es Sturmböen aus Südwest, auf exponierten Gipfeln der Alpen vielleicht auch schwere Sturmböen. Später flaut er von Westen her ab. Im Nordosten und im Bergland besteht Glättegefahr durch gefrorene Nässe, teils auch durch Neuschnee. Am Montag regnet es in der Mitte und im Süden häufig, im Tagesverlauf weiten sich schauerartige Regenfälle weiter nordwärts, bis etwa zu einer Linie südliches Emsland – Oberlausitz aus. Dabei ist im Südwesten in Staulagen weiterhin mit Dauerregen zu rechnen. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 700 und 1100 m. WARNLAGEBERICHT für Deutschland weiterlesen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen