Gastbeitrag: Schneebilder vom Brocken von Marcel Herber

Nach einem ersten winterlichen Abschnitt, hat sich UWN-Scout Marcel Herber auf den Weg in den Harz gemacht. Auf dem Gipfel des Brocken angekommen, tauchte das warme Morgenlicht die Winterlandschaft in warme Farben.

(Der Brocken ist mit 1.141,2 m ü. NHN der höchste Berg im Norden Deutschlands und des Mittelgebirges Harz. Er erhebt sich in der Gemarkung des Wernigeröder Ortsteils Schierke im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Wikipedia)

 

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EIN KLEINER BLICK ÜBER DEN TELLERRAND: HURRIKAN TEIL 4

Wir klären euch heute über die Gefahren eines Hurrikans aufs und wie man sich bestmöglich auf das Eintreffen vorbereiten kann.

Gefahren eines Hurrikans:

Ein Hurrikan bringt drei Hauptgefahren mit sich. Diese sind natürlich nicht bei jedem Sturm gleich groß, sondern richten sich nach verschiedenen Faktoren. Hauptsächlich spielt dabei der Faktor „Stärke des Sturms“ eine große Rolle. Ein Gefahrenpotenzial sind die schweren Sturmböen, die ein Hurrikan mit sich bringt. Diese betragen je nach Kategorie bis mehr als 251 km/h (Kategorie 5 der Saffir- Simpson- Skala). Die Sturmböen richten Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen an, indem zum Beispiel Dächer abgedeckt werden oder Autos angehoben werden können. Außerdem werden Bäume entwurzelt, Äste brechen ab und es kommt zu Windbruch. Allerdings sind die Sturmböen des Hurrikans nicht die einzige Gefahr durch Wind. Ein Großteil aller Hurrikans wird von Tornados, die in den Gewittern am Rand entstehen, begleitet. Diese dauern zwar nicht lange an, haben jedoch genug Kraft, um ebenfalls Bäume zu entwurzeln, Dächer abzudecken und Trümmerteile durch die Luft zu wirbeln. Über dem offenen Meer sind diese Tornados „Wasserhosen“ und größtenteils ungefährlich für den Menschen, da sie nur wenige Sekunden bis Minuten andauern, aber über dem Land ist die Gefahr für den Menschen dann deutlich größer von einem Tornado getroffen zu werden.

Eine weitere Gefahr geht von den starken Niederschlägen eines Hurrikans aus. Diese entstehen dadurch, dass sich der Sturm in den Küstenregionen durch die Reibung abkühlt. Somit sinkt auch der Taupunkt und die relative Luftfeuchte steigt auf über 100%. Die Luft kann nun die, über dem Atlantik aufgenommene, Feuchtigkeit nicht mehr halten und es kommt zu starken Niederschlägen. Dabei können an einem Tag bis zu 500mm Regen zusammen kommen. Das entspricht ca. 500l Regen auf einen Quadratmeter. Diese Wassermassen überspülen dann Straßen und der Boden wird aufgeweicht, sodass es zu Erdrutschen kommen kann. EIN KLEINER BLICK ÜBER DEN TELLERRAND: HURRIKAN TEIL 4 weiterlesen

Ein kleiner Blick über den Tellerrand: Hurrikan Teil 3

Heute geht es um den Aufbau und die Stärke eines solchen Tropensturms.

Wie ist ein Hurrikan aufgebaut?

Ein Hurrikan besteht grundsätzlich aus Gewitterwolken, welche in einer Spirale um das Auge angeordnet sind. Das Auge liegt im Zentrum des Tiefdruckgebietes und weist somit den niedrigsten Luftdruck auf. Dieses Tiefdruckgebiet saugt die umgebende Luft an. Das Auge ist im Gegensatz zu seiner Umgebung nahezu wolkenlos und windstill. Seine Größe variiert je nach Größe des Sturms und kann zwischen 8km und 200km im Durchmesser sein. Durchschnittlich hat das Auge eines Hurrikans einen Durchmesser von 30-60km. Um das Auge herum trifft man auf heftige Orkanböen. Die Stärke dieser kann man grob schätzen, ohne wissenschaftliche Vorkenntnisse zu haben. Eine Faustregel besagt, je enger der Durchmesser und je größer der Druckunterschied zwischen dem Auge und den umgebenden Gebieten ist, desto stärker die Böen.

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Ein kleiner Blick über den Tellerrand: Hurrikan Teil 2

Im heutigen Post stellen wir uns die Frage „Was ist ein Hurrikan und wie entsteht ein solcher?“

Was ist ein Hurrikan?

Der Begriff „Hurrikan“ stammt von dem Wort „Huracán“ ab, welches in den Taíno- und Maya- Sprachen für „Gott des Windes“ steht. Ein Hurrikan ist ein starker tropischer Wirbelsturm, welcher einen Durchmesser von rund 500 Kilometern hat und bis zu 15 Kilometer hoch in die Atmosphäre reicht. Solche Wirbelstürme entstehen meistens in den Tropen bzw. Subtropen und sind Tiefdruckgebiete mit einer Drehbewegung um das Zentrum mit dem geringsten Luftdruck. Diese Rotation verläuft auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn. Ein kleiner Blick über den Tellerrand: Hurrikan Teil 2 weiterlesen

Ein Blick übern Tellerrand: Hurrikan Teil 1

Ein kleiner Blick über den Tellerrand lohnt sich immer. Oft wird unser Wetter in Europa von Tief- bzw. Hochdruckgebieten über dem Atlantik beeinflusst.

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Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/

Aktuell gibt es auch wieder nicht ganz uninteressante Entwicklungen:
Zwar neigt sich die atlantische Hurrikansaison dem Ende entgegen, aber es gibt immer noch Aktivitäten, wie man auf dem folgenden Bild des National Hurricane Center (kurz: NHC) des amerikanischen Wetterdienstes erkennen kann:

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